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Mehr als die Hälfte aller ernährungsbedingten Todesfälle im Jahr 2017 ist auf nur drei Risikofaktoren zurückzuführen: zu viel Salz zu wenig Vollkorn zu wenig Obst
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Foodfact: mehr als die Hälfte aller ernährungsbedingten Todesfälle im Jahr 2017 ist auf drei Risikofaktoren zurückzuführen: zu viel Salz, zu wenig Vollkorn, zu wenig Obst

Food Fact: MEHR Essen. Mehr Gesundes!

Unsere Gesundheit leidet nicht nur unter einem „Zuviel“, sondern unter einem „Zuwenig“! Mehr als die Hälfte aller ernährungsbedingten Todesfälle im Jahr 2017 ist auf nur drei Risikofaktoren zurückzuführen:

#1 zu viel Salz

#2 zu wenig Vollkorn

#3 zu wenig Obst

Denkt ans MEHR

Meist kreist die Diskussion zum Thema gesunde Ernährung um ungesunde Lebensmittel wie verarbeitetes Fleisch und zuckersüße Getränke. Weglassen, Reduzieren, Verzichten sind die Schlagwörter – ihr kennt das.

Es wird Zeit, den Fokus zu ändern und über ein MEHR zu sprechen! Mehr Obst, mehr Vollkorn, mehr Nüsse für MEHR Wohlbefinden.

Eine groß angelegte Analyse gigantischer Datenmengen zum Zusammenhang von Ernährung und vorzeitigen Todesfällen liefert die wissenschaftliche Grundlage.

Die renommierte wissenschaftliche Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte im April 2019 die Ergebnisse der Global Burden of Disease Study. Diese Studie untersuchte ernährungsbedingte Risikofaktoren und ihre Auswirkungen auf die Lebenserwartung – über einen Zeitraum von 25 Jahren mit Daten aus 195 Ländern. 

Was wurde untersucht?

Eine Ernährungsweise, die durch eine hohe Aufnahme an rotem und verarbeitetem Fleisch, zuckergesüßten Getränken, Transfettsäuren und Salz – allesamt bekannt als Risikofaktoren für die Gesundheit – gekennzeichnet ist, wurden vergleichen mit den Auswirkungen einer Ernährung, die arm an vielen gesunden Lebensmitteln ist. 

Zu diesen gesunden Produkten gehörten Obst, Gemüse, Vollkorn, Milchprodukte, Kalzium, Nüsse und Samen, Ballaststoffe, Hülsenfrüchte oder Bohnen, Omega-3-Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fetten.

Das Ergebnis zeigt aufs MEHR

„Wir haben in dieser Studie gezeigt, dass auf Bevölkerungsebene eine geringe Aufnahme gesunder Lebensmittel der wichtigere Faktor ist und nicht die hohe Aufnahme ungesunder Lebensmittel“, sagt Ashkan Afshin, Professor an der Universität Washington im Interview mit dem Nachrichtensender CNN und fügt hinzu:

„Einer von fünf Todesfällen weltweit – das entspricht etwa 11 Millionen Menschen im Jahr 2017- ereignet sich wegen zu viel Salz und einem Mangel an Vollkorn, Obst und Nüssen und Samen.“

Oder wie sagt der amerikanische Arzt und Ernährungsberater Dr. Greger: „Esst Gemüse, als ob euer Leben davon abhinge. Denn wahrscheinlich tut es das auch.“

Also, ran an die Obst- und Gemüsekörbe, Haferflocken und Vollkornbrotregale! Es ist Zeit, nicht weniger zu essen, sondern mehr Gutes!

Ihr seid motiviert und wollte etwas verändern? In unserem Artikel „Ziele setzen – aber wie?“ findet ihr konkrete Tipps, wie ihr euer Vorhaben so plant, dass auch die Umsetzung gelingt.

Quellen:

Ashkan Afshin et al. (2017): Health effects of dietary risks in 195 countries, 1990–2017: A Systematic Analysis for the Global Burden of Disease Study 2017, The Lancet. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(19)30041-8/fulltext

https://edition.cnn.com/2019/04/03/health/diet-global-deaths-study/index.html

Dr. Michael Greger (2018): How not to die, Unimedica Verlag.